Generiert mit ChatGPT am 17.7.2026 BK DTI mis, nicht durch Menschen validiert.
Jeder Zugriff beginnt mit einem klassischen föderierten Login. Die Person
authentisiert sich bei einem Identity Provider ihrer Organisation. Die
erfolgreiche Anmeldung wird über ein etabliertes Föderationsprotokoll wie
OpenID Connect (OIDC) oder SAML an die Anwendung vermittelt. Erst danach
werden die für die Autorisierung erforderlichen Rollen, Eigenschaften und
Berechtigungen ausgewertet.
Die beteiligten Organisationen können unterschiedliche Identity Provider,
IAM-Produkte und Authentisierungsmittel verwenden. Eine
Föderationsinstanz beziehungsweise ein Identity Broker vermittelt das
klassische Login gegenüber den angeschlossenen Anwendungen. Die
Verbindungen können je nach Architektur über OIDC oder SAML erfolgen.
Die Authentifizierung ist für beide nachfolgend dargestellten
Access-Konzepte identisch: IdP-Login und Föderation erfolgen klassisch
über OIDC oder SAML.
Nach dem erfolgreichen föderierten Login muss bestimmt werden, welche
Rollen, Geschäftsfunktionen, Organisationszugehörigkeiten oder weiteren
Eigenschaften für den Zugriff gelten. Diese Accessdaten können entweder
in einem gemeinsamen zentralen Berechtigungsdienst oder verteilt in Form
von Verifiable Credentials bereitgestellt werden.
Rollen, Gruppenzugehörigkeiten, Geschäftsfunktionen, Gültigkeiten,
Delegationen und weitere Entitlements werden in einem gemeinsamen,
zentral erreichbaren Berechtigungsdienst verwaltet.
Die autorisierungsrelevanten Eigenschaften werden von zuständigen
Organisationen als digital signierte Nachweise ausgestellt, in
einer Wallet gehalten und nach dem klassischen Login einem
Verifier präsentiert.
Die ersten drei Schritte sind in beiden Access-Konzepten identisch. Erst
nach dem klassischen föderierten Login unterscheidet sich, wie die
autorisierungsrelevanten Rollen und Eigenschaften bereitgestellt werden.
Beide Konzepte können die gemeinsamen Anforderungen an Authentifizierung
und Autorisierung erfüllen. Die Unterschiede liegen vor allem in der
Betriebsverantwortung, der Aktualität der Accessdaten, der
Benutzerinteraktion sowie im Governance- und Integrationsaufwand.
Rollen, Entitlements und Policies werden in einem gemeinsamen
Accessmanagement geführt und beim Zugriff online ausgewertet.
Zuständige Organisationen stellen autorisierungsrelevante
Eigenschaften als prüfbare Nachweise aus, die bei Bedarf
präsentiert und verifiziert werden.
Die Authentifizierung erfolgt beim IdP und wird über OIDC oder SAML
föderiert. Ein VC ersetzt diesen Login nicht.
Eine zentrale Rolle oder ein VC-Claim ersetzt nicht die Prüfung der
konkreten Berechtigung auf der geschützten Ressource.
Rollenwechsel, Austritt, Sperrung und Berechtigungsentzug müssen
unmittelbar oder innerhalb einer verbindlich definierten Frist
wirksam werden.
Die ressourcenhaltende Organisation bestimmt die erlaubten
Operationen und behält die abschliessende Kontrolle über den Zugriff.
Föderierte Authentifizierung und zwei alternative Access-Konzepte
1. Gemeinsame Basis: klassische föderierte Authentifizierung
2. Zwei alternative Konzepte für Accessmanagement und Autorisierung
Klassisches Accessmanagement mit zentralem Berechtigungsdienst
Rollenkatalog · Organisationen · Rollenzuordnungen ·
Gültigkeiten · Delegationen · Entitlements · Policies · Entzüge
Wie erhält eine Person eine Rolle?
Verteiltes Accessmanagement mit Verifiable Credentials
Wie erhält eine Person ein Verifiable Credential?
3. Gemeinsamer Zugriffsablauf
4. Vergleich der beiden Access-Konzepte
Aspekt
Klassischer zentraler Berechtigungsdienst
Verteilte Verifiable Credentials
Login
Klassischer föderierter Login beim IdP über OIDC oder SAML
Ebenfalls klassischer föderierter Login beim IdP über OIDC oder
SAML
Funktion des VC
Kein VC erforderlich
Ergänzt das Login um verifizierbare autorisierungsrelevante
Aussagen
Ort der Rolleninformation
Zentraler Rollen-, Entitlement- und Policy-Dienst
Als ausgestellter Nachweis in der Wallet der Person
Fachliche Datenquelle
Lokale Systeme liefern Daten an den zentralen Dienst oder Rollen
werden dort über definierte Genehmigungsprozesse zugeordnet.
Die zuständige Organisation verwendet autoritative Quellen für
die Ausstellung des VC.
Bereitstellung beim Zugriff
Onlineabfrage oder gesicherte Übermittlung aktueller Rollen und
Entitlements
Präsentation und Verifikation der notwendigen Claims nach dem
Login
Aktualität
Grundsätzlich unmittelbar über die zentrale Quelle prüfbar
Abhängig von Gültigkeit, Statusprüfung, Suspendierung, Widerruf
oder kurzer Laufzeit
Benutzerinteraktion
Die Rollenprüfung erfolgt normalerweise ohne zusätzliche
Präsentationshandlung.
Die Person beziehungsweise ihre Wallet ist zusätzlich in die
Nachweispräsentation eingebunden.
Vertrauensmodell
Vertrauen in den Identity Broker, die zentrale Rollenverwaltung,
die Datenlieferanten und die angeschlossenen Systeme
Zusätzlich Vertrauen in Issuer, Nachweistyp,
Vertrauensinfrastruktur, Wallet und Verifier
Entzug
Entzug oder Mutation der Zuordnung im zentralen
Berechtigungsdienst
Widerruf, Suspendierung, Ablauf oder Neuausstellung des
Nachweises
Ressourcenbezogene Autorisierung
In beiden Konzepten durch die ressourcenhaltende Organisation
beziehungsweise deren Anwendung. Login, Rolle oder VC ersetzen
diesen Entscheid nicht.
5. Vor- und Nachteile der beiden Access-Konzepte
Klassischer zentraler Berechtigungsdienst
Vorteile
Nachteile
Verteiltes Accessmanagement mit Verifiable Credentials
Vorteile
Nachteile
6. Verbindliche Regeln für beide Konzepte
Login bleibt klassisch
Rolle ist nicht Ressourcenberechtigung
Zeitnaher Entzug
Ressourcenhoheit bleibt lokal
Review: Föderierte Authentifizierung & Access-Konzepte
Status: Fachlich freigegeben (Excellent)
Dieses Dokument beschreibt die Zielarchitektur fehlerfrei und trennt die Identitätsvermittlung (AuthN) präzise von den beiden Autorisierungs-Ansätzen (Zentraler Dienst vs. Dezentrale VCs).
- Echte Schamentrennung: Die eiserne Regel "Login bleibt klassisch" verhindert, dass Anwendungen bei Einführung von VCs ihre bestehenden OIDC/SAML-Broker-Anbindungen umbauen müssen.
- Standardkonformität: Die korrekte Verortung von OpenID4VCI und OpenID4VP schützt vor proprietären Sackgassen.
- Ressourcenautonomie: PDP/PEP-Strukturen bleiben unangetastet.
- Der "Lifecycle"-Fokus: Beim dezentralen Modell (B) liegt die gesamte Komplexität beim zeitnahen Widerruf (Revocation). Das wird im Artikel in Zeile 9 ("Widerruf, Suspendierung") korrekt benannt, erfordert im realen Betrieb jedoch hochverfügbare Status-Infrastrukturen.